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Nasse Sache

Diese Tage der Wasserfälle scheinen es in sich haben: Heute kam ich an den „Sibe Brünne“ (sieben Wassefälle) vorbei, und erlebte einen achten von oben. Hei, hät das gschiffed. Nach den rund fünfeinhalb Stunden Marsch war einfach alles nass, das nicht in wasserdichten Hüllen verpackt war. Irgendwie lief mir dann das kühle Nass irgendwann auch noch in die Regenhose hinein, so richtig gemütlich. Um den Mittag herum liess der Regen ein wenig nach, dafür frischte der Wind unheimlich auf. Zusammen mit der Restnässe von oben wurde das dann ganz schön kalt.. Was ich den Hersteller meiner Rucksack-Regenhülle einmal fragen möchte ist, warum die den Regen eigentlich nicht abhält, sondern nach einer Stunde mehr oder weniger ganz durchlässt..

Egal, ich spulte die Etappe in Rekordtempo ab (oder so schnell es eben ging, vom Ammertepass hinunter wars ganz schön steil und rutschig) und war so schon um 13.30 auf der Iffigenalp. Das Berghaus dort ist ein kleines Träumli, schöne alte Holzzimmer, eine super warme Dusche und ein grosser warmer Kachelofen :-)

Aber auch die Etappe selbst ist eigentlich ganz schön. Der Weg führt vorbei am Wildstrubelmassiv, bietet Aussicht auf die sanften Hügel um Lenk und kleine Gletscher und lässt einem an den obe erwähnten sehr schönen Sibe Brünne vorbeiwandern. Ich komme wieder mal vorbei um das alles im trockenen zu sehen ;-) Mal schauen was das Wetter morgen macht, genug Zeit zum Planen habe ich heute ja noch..